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Mais, wohin das Auge schaut: Mehr als zwei Drittel der Anbaufläche im Emsland werden innerhalb der nächsten fünf Jahre mit Mais bedeckt sein, so die Prognose des emsländischen Landvolkvorsitzenden Hermann Wester. Der Grund: die Biogasanlagen, die in der Region ebenfalls reichlich angesiedelt sind. 83 sind bereits im Bau oder warten auf ihre Genehmigung. Die Mais-Monokultur verändert das Landschaftsbild und lässt die Pachtpreise massiv steigen.
Das zweite Standbein der emsländischen Landwirtschaft ist die Hähnchenmast. Auch hier sind zusätzlich zu den derzeit 30 Millionen Federvieh zusätzlich zehn Millionen neue Mastplätze beantragt. Die Geruchsbelästigung für die Anwohner überschreitet jetzt schon die zulässigen Grenzwerte.
Steckt das Emsland wirtschaftlich in einer Sackgasse? Diese Frage diskutiert Hedwig Ahrens in der Sendung Plattdeutsch mit Landrat Hermann Bröring, Biobauer Everhard Hüsemann, Angela Kröger vom BUND, Wilhelm Hoffrogge von der Niedersächsischen Geflügelwirtschaft und Hermann Wester vom Landvolk Emsland.
Redaktion: Ilka Brüggemann
Moderation: Hedwig Ahrens
Jeden zweiten Montag im Wechsel mit dem Niederdeutschen Hörspiel von 20.05 Uhr bis 21.00 Uhr.
In der Sendung Plattdeutsch wird ein zentrales Thema in Gesprächs- oder Feature-Form behandelt. Sämtliche Plattdeutsch-Dialekte Niedersachsens sind zu hören - vom ostfälischen Platt im südniedersächsischen und Harzer Raum bis zum Ostfriesenplatt von der Küste.
Mais und Hähnchenmast bestimmen inzwischen die Landwirtschaft im Emsland. Wohin geht die Entwicklung und welche Risiken birgt sie? Eine Diskussion auf Plattdeutsch.
Länge: 39:46 Minuten
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