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Viele Pflanzenliebhaber haben sich sicherlich schon über kleine Insekten gewundert, die aus der Erde ihrer Topfpflanzen herauskrabbeln und dann durch das Zimmer fliegen. Diese nur wenige Millimeter kleinen Trauermücken sind für uns Menschen nur lästig, aber nicht schädlich. Die Trauermücken gehören zwar zu den Mücken, stechen aber nicht und sterben nach wenigen Tagen. Allerdings legen die Weibchen auch in ihrem kurzen Leben bis zu 200 Eier ab - und zwar bevorzugt in feuchter Blumenerde.
Aus diesen Eiern entwickeln sich Larven und mit ihnen beginnen die Probleme für unsere Pflanzen. Die Larven ernähren sich nämlich bevorzugt von Pflanzenwurzeln. Sie können also eine echte Gefahr für Topfblumen und vor allem für Jungpflanzen darstellen, die in diesen Wochen auf der Fensterbank aus Samen gezogen werden. Hilfreich gegen Trauermücken ist Quarzsand, der auf der Oberfläche der Topfblumenerde ausgestreut wird. Die bedeckende Schicht sollte zwei bis drei Millimeter stark sein. Vogelsand eignet sich dafür sehr gut. Auf der rauen Sandoberfläche legen die Trauermücken keine Eier ab.
Bewährt haben sich auch die sogenannten Gelbtafeln, die in Gartengeschäften zu bekommen sind. Diese Tafeln sind leuchtend gelb und auf beiden Seiten mit einem Klebemittel versehen. Die Trauermücken werden von der Leuchtfarbe angelockt, fliegen die Gelbtafel an und bleiben daran kleben.
NDR 1 Niedersachsen
Jeden Sonnabend gegen 7.10 Uhr und manchmal auch zwischendurch gibt der Gartenfachmann hilfreiche Tipps für erfolgreiches Gärtnern im eigenen Grün.
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