Seitenanfang.Direkt zum Inhalt Direkt zur Bereichsnavigation Direkt zu den Zusatzinformationen
Jeden Sonnabend hören Sie in der Sendung "Die romantische Stunde" Gedichte von NDR 1 Niedersachsen Hörerinnen und Hörern. Lesen Sie hier die Gedichte aus der Sendung vom 6. März 2010.
Frühling
vertreibt das Eis, das Dunkel, das Farblose,
Frühling er kommt, ist schon ganz nah, ist da!
Rieche mal den Duft in der Luft.
Frühling
bringt die Wärme, das Licht, das Grün, das Bunt,
wunder,
Frühling ist da!
Von Martina Niemann aus Lingen.
Hier und dort und allerwegen strebt die Natur dem Licht entgegen,
nach endlos scheinendem Winterschlaf.
Schon den ersten Sonnenstrahlen reckt sie ihre grauen, fahlen, noch unbelaubten Zweige hin.
Auch wir atmen etwas schneller, jeder Tag wird langsam heller,
uns're Seele lechzt danach, dass sich Baum und Strauch bekleiden,
Kätzchen zeigen an den Weiden, Wiesen Blumenteppiche sind.
Schweigen wollen auch nicht länger die gefiederten, kleine Sänger, unruhig flatternd im Geäst.
Allzu lang kann es nicht mehr dauern, mag der Frost auch noch so mauern,
er bäumt sich letztlich nur noch auf.
Wir haben den Winter geduldig ertragen,
nun, Frühling, geh ihm an den Kragen!
Von Elisabeth Otte aus Gehrden.
Der Winter kommt mit Kältegraden,
schneebedeckt sind Feld und Flur.
Da fühlt sich mancher eingeladen
zum Wintersport in der Natur.
Die Kinder üben Schneeballschlacht
und fahren Rodelschlitten,
erzählen froh, was sie gemacht,
wie oft sie runterglitten.
So haben alle ihr Vergnügen,
das man an Wintertagen treibt.
Mög' es das Schicksal fügen,
dass es auch weiterhin so bleibt.
Von Jan von Lessen aus Soltau.
Die Sonne scheint, es schmilzt der Schnee, dem Winter sagen wir ade.
Und auch mein Herz schlägt schnell und schneller,
sobald Du, mein Liebling, wieder bei mir bist.
Und blinzeln dann noch Deine Äuglein, ein liebes Wort hör' ich dazu,
was will ich mehr auf dieser Welt?!
Mein Ein und Alles, das bist Du!
Von Erwin Domröse aus Aerzen.
Ich ging im Walde so für mich hin,
Musik zu hören, das war mein Sinn.
Im Schatten sah ich ein Bänklein steh'n,
genau zum Ausruh'n, wunderschön.
Schalt' Radio Niedersachsen ein
und hörte schöne Melodein,
kein Klamauk und kein Brimborium
und dachte: "Siehste, das ist Radio!"
Von Balder von Niederszein.
Nicht der Umfang macht den Wert des Gebens.
Nicht die Stellung den des Lebens:
Menschengeist beseelt allein!
In welchem Sinne es betrieben
Und die Wirkung, die geblieben
Geht in den Wert der Dinge ein!
Von Gisela Oestreich aus Braunschweig, geschrieben im Jahr 1947.
Senden Sie hier mit einem Formular Ihr eigenes Gedicht an NDR 1 Niedersachsen.