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In Deutschland sind im vergangenen Jahr 474 Menschen ertrunken, einer weniger als 2008. Das teilte der Präsident der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), Klaus Wilkens, am Donnerstag in Hannover mit. Rund 85 Prozent der tödlichen Unfälle ereigneten sich in Baggerseen und Flüssen. Nur ein geringer Anteil der Unglücke passierte in der Nord- und Ostsee. Dort starben 16 Menschen.
Im Vergleich der Bundesländer liegt Bayern mit 93 Opfern nach wie vor auf Platz eins, wie im Vorjahr gefolgt von Niedersachsen mit 63 Ertrunkenen. In Mecklenburg-Vorpommern kamen 31 Menschen ums Leben, in Schleswig-Holstein 26, in Hamburg 12 und in Bremen 2.
Die Opfer sind zu fast 75 Prozent Männer - nach Expertenmeinung vor allem deshalb, weil sie sich öfter selbst überschätzen als Frauen. Für das weit verbreitete Vorurteil, dass besonders junge Menschen aus Leichtsinn ihr Leben verlieren, gibt es in der Statistik keinen Beleg. Im Gegenteil: Der Anteil älterer Menschen unter den Opfern steigt weiter an. Auch die Zahl der Kindergartenkinder, die ertranken, verdoppelte sich fast von 13 auf 24.
Die Seite der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft im Internet.
Beim 13. internationalen Rettungsschwimmer-Cup in Warnemünde haben sich die deutschen Teilnehmer in Bestform präsentiert. (Meldung vom 16.08.2009)